Parcellen 13 & 14 im Wald

Ein geschütztes Naturensemble – Wald, Wasser und Wein im Einklang
Seit dem 30. Dezember 1975 steht unser Areal unter Schutz. Wir arbeiten ökologisch – auf dem Weg zur regenerativen Landwirtschaft – und geben der Natur Zeit, damit unsere Reben Charakter entwickeln.
Der Wald umrahmt unsere Parzellen wie eine natürliche Kathedrale: Er dämpft Winde, reguliert das Mikroklima und bildet Korridore für Wildtiere. Unser Status als Naturschutzgebiet verpflichtet uns – und schenkt unseren Reben eine Umgebung, in der Balance zur Regel wird. Alte Bäume, Totholz, Hecken und Säume schaffen ein lebendiges Gefüge, das Krankheiten vorbeugt und die Resilienz des Weinbergs stärkt.
La Suite aux Conseillans liegt an einem Waldsaum mit Quellen, Wiesen und Rebzeilen – ein Mosaik, das Vielfalt atmet. Der Status als eigenes Naturschutzgebiet seit dem 30. Dezember 1975 bewahrt Lebensräume und macht die Natur zum verlässlichsten Partner unseres Weinbaus. Wir fördern Nützlinge, schonen den Boden, arbeiten mit Begrünung und betrachten Wasser als wertvollstes Gut. So entstehen Weine mit Ruhe, Tiefe und Klarheit – und mit einem leisen Echo unserer Musik.
wofür wir stehen
Bodenaufbau, Dauerbegrünung, Heckenpflege
Rückzugsräume, Blühflächen, Nützlingsförderung
Pufferzonen, Erosionsschutz, sorgsamer Umgang mit Quellen
in dieser Umgebung entstehen Weine mit Ruhe, Tiefe und Klarheit

Regenerativ denken, ökologisch handeln
Wir verfolgen ökologische Prinzipien und entwickeln uns gezielt in Richtung regenerativer Landwirtschaft. Das bedeutet: den Boden als Organismus zu verstehen, Humus aufzubauen und Eingriffe zu reduzieren. Dauerbegrünung stabilisiert die Struktur, Wurzeln belüften, Mykorrhiza vernetzt. Hecken, Blühstreifen und Altbäume fördern Nützlinge – Prävention statt Intervention.
Minimalbearbeitung, Komposte, spontane Flora tolerieren
Heckenpflege, Nist- und Insektenhilfen, Blühfenster im Jahreslauf
Beobachten, vorbeugen, sparsam handeln
Qualität vor Menge – jeder Jahrgang folgt der Natur, nicht dem Kalender


Bienen & Schafe
Bienen sind unsere Botschafter für Vielfalt – sie bestäuben Blühpflanzen und machen den Weinberg zum Garten. Schafe mähen in den kühlen Monaten schonend zwischen den Zeilen, belasten den Boden kaum und schließen Nährstoffkreisläufe. Während der Knospen- und Jungtriephase gönnen wir den Reben Ruhe – dann bleiben die Weiden außerhalb der Zeilen.
Wasser & Quellen
Quellen und kleine Rinnsale sind die unsichtbaren Kapellmeister unseres Terroirs. Pufferzonen, Begrünung und stabile Böden verhindern Erosion und Einträge. Wir sammeln Erfahrungen, beobachten Fließwege und handeln nach dem Prinzip: Wasser bewahren, nicht verbrauchen. So bleibt das Ökosystem in Bewegung – aber im Gleichgewicht.
unsere Tierwelt
eine Auswahl unserer vielfältigen Tierwelt
Wiedehopf
Ginsterkatze
Ein guter Weinberg ist ein Garten mit vielen Bühnen. In den unseren spielen nicht nur Reben: Im feuchten Laub glänzt der Feuersalamander, über Lichtungen tanzt der Rote Apollo, nachts streift die Ginsterkatze lautlos vorbei. Hecken, Blühstreifen und schattige Wasserstellen geben den Rhythmus vor – wir folgen und halten das Tempo ruhig. So reifen Weine mit Tiefe, die das Konzert der Umgebung nicht übertönen, sondern weiterklingen lassen.
Roter Apollo
Feuersalamander
FAQ Natur
Geführte Spaziergänge sind nach Anmeldung möglich. Bestimmte Bereiche bleiben Wildtieren vorbehalten – wir zeigen Ihnen gern die schönsten Wege.
Im Weinberg ja, an der Leine, außerhalb der Rebzeilen und nicht in der Nähe der Bienen. Ich Tasting Room und in den Weinkellern leider nicht – vielen Dank für Ihr Verständnis.
Vor allem im Winterhalbjahr. Während der Knospenphase bleiben die Tiere außerhalb der Zeilen, um junge Triebe zu schützen.
Ja. Wir arbeiten zeitlich abgestimmt auf Brut- und Blühphasen. Bitte respektieren Sie abgesperrte Bereiche.